50 Jahre Café Waldhüsle 50 Jahre ist es her, seitdem das Waldhüsle besteht. Zehn Namen wurden damals erdacht, der Name Café Waldhüsle wurde auserkoren, so wurde das Kind geboren. In dieser Jahrhunderte alten Waldsiedlung war es die erste Wirtschaftsgründung. Eine Café-Residenz an diesem Ort zu erschließen, war der Wunsch vieler, die gerne genießen. Eine schwarze Wolke zog übers Eisenbächler Tal, doch die Sonne schien allemal. Der offizielle Eröffnungstag, der 06.07.1958 war gekommen das Waldhüsle wurde im Sturm genommen. Ernst und Paula Schwörer haben aus einem kleinen Häuschen ein Café- Restaurant gemacht, wer hätte das gedacht. Als das Werk gelungen, hat man gesungen,aus voller Brust die Waldhüslelust. Der Wirtsbaum für die Wirtsleute wurde von Einheimischen gestellt. Der Wirt und die Wirtin haben sich riessig gefreut. Es gab Freibier für die tapferen Leut - Ei, das war eine Freud! Die erste Bedienung war die Tochter Erika, heut als Burgstüblewirtin bekannt, ist nicht fremd in diesem Land. Das Café Waldhüsle ist ein Familien - Betrieb und ist in 50 Jahren gesund geblieben. Die Einheimischen und die Fremden kamen aus freien Willen, um Hunger und Durst zu stillen. Es gab auch manch Kaffeeschmäuschen in diesem Häuschen. Auch der Adel war im Waldhüsle schon zu Gast und hat fürstlich Bier getrunken aus dem Fass. Kaffee, selbstgebackener Kuchen, Wein und fürstliches Bier gab es immer hier. Aber auch den Stichpimpuli (bockforcelorum) bei uns Waldhüslergeist genant darf man nicht vergessen da hat schon mancher neben dem Stuhl gesessen. Gedicht Es flackert die Flamme, grün ist die Tanne, blau brennt das Licht, Stichpimpuli-blockforcelorum trinkt man immer dem Waldhüslewirt zur Ehr! Wenn es gab am Stammtisch Keillerei, am anderen Tag war alles vorbei. Bei Wein, Bier und Gesang, war´s schön - Stundenlang. In den vergangenen 30 Jahren sind schon viele Gäste gekommen und haben eine Stärkung und ein Affen mit nach Hause genommen. Viele kamen und sind nicht mehr gekommen, die ewige Heimat hat sie zu sich genommen. Auch sie sollen nicht vergessen sein, sie gehören in den Prolog hinein. 1969 hat man dann das Waldhüsle umgebaut, es wurd ein Zweifamilienhaus. Auch das Wurzelparadies beim Waldhüsle machte den Fremden Spaß, der alte Waldhüslewirt Ernst, er sah darin so manche Gesalten die nicht jeder immer gleich erkannte. 1972 hatte Ernst Paul Schwörer das Anwesen mit Wirtschaft übergeben, so geht es im Leben. Die Schwiegertochter hat die Prüfung gemacht. Die Konzession wurde ihr zugedacht, so lief das Café in ihren Händen weiter. Der Wirt Siegfried und die Wirtin Anita haben es geschafft und die Wirtschaft rustikal gemacht. Die Küche wurde damals modernisiert, so wurde auch Mittagessen serviert. Der Wirtin Anita ein Lob, sie ist das A und O - so eine tüchtige Wirtin macht alle Gäste froh! So manches Festle wurden im Café Waldhüsle schon gefeiert, das kann bestimmt manch einer beteuern. 1987 wurde von Waldhüsle Wirt Siegfried und Wirtin Anita eine Sonnenterasse auf die Garagen gebaut. Im selben Jahr wurde das Kleineisenbächle an die Kläranlage angeschlossen so konnte die alte Grube zugeschüttet und neue Toiletten angebaut werden. Viele Bedienungen waren schon da und sind gelaufen um den Gästen zu bringen das Essen und Trinken. Auch diesen sei Dank gesagt, denn ohne sie wäre vieles nicht an den Tische gekommen. 1991 war es dann soweit, die Wirtsleute Anita und Siegfried haben entschlossen sich ein eigenes Häuschen zu bauen. Eines mit Platz nicht nur für sich, sondern auch für die Gäste die kommen um Urlaub zu machen in unserem schönes Käfchen. 1992 kamen sie dann, die ersten Gäste und unsere Anita empfang sie in ihrem Haus, viele kommen heut noch, so soll es auch bleiben. Und wie es dann mal so kommt, im Alter man gibt an die jüngeren weiter. 2003 hat dann der Sohn Uwe das Café übernommen. Aber allein haben sie ihn nicht gelassen, sie halfen noch weiterhin in der Küche und spülten und kochten noch einige Sachen. 2006 hat der junge Wirt Uwe dann den heute berüchtigten Freitagabend eingeführt, an dem ein Schnitzel nach dem anderen gebraten wird. Viele Leute sieht man da und man ist froh, das sie kommen in großer Schar. Auch seine Frau Karina hilft tüchtig mit in dem Café. Alle, die schon mitgeholfen haben, gebührt Dank am heutigen Tag, besonders die Waldhüslewirtsleute: Paula und Ernst Schwörer (in Gedenken) und Anita und Siegfried Schwörer, die immer alles haben getan, damit das Café Waldhüsle weiter besteht. Die FF - Brauerei darf auch nicht vergessen sein, sie hat zur Gründung beigetragen, es war kein Versagen, drum trinken wir hier im Waldhüsle nur fürstlich Bier, der edle Saft, er stärkt Geist und stärkt die Kraft. So ist alles klar bis zum heutigen Tag, hoffentlich bleibt Glück und Frieden im Land, damit das Waldhüsle weiter hat bestand. Der Gast soll bei uns König sein, drum schenken wir ihm ein gutes Gläschen aus dem Fässle ein. So grüßen wir alle am heutigen Tag, die gekommen sind zum 50. Jahrestag. Ergreift nun die Gläser mit der Hand und ruft: "Es lebe hoch das Waldhüsle in unserem schönes Heimatland." So die Geschichte bis heut und hoffentlich folgen noch viele weitere.
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